Koranweg

Nachschlagewerk

Glossar

Kurze Definitionen der wichtigsten Tajweed-Begriffe. Jeder Eintrag verweist auf den passenden Vertiefungsartikel.

Ghunnah

غُنَّة

Nasalisierung von Nūn und Mīm, ein Klang, der durch die Nase resoniert.

Eigenschaft

Idgham

إِدْغَام

Verschmelzung eines Buchstabens mit dem folgenden, z. B. Nūn Sākinah mit ي ر م ل و ن.

Regel

Ijāzah

إِجَازَة

Lehrlizenz, Bescheinigung eines Lehrers, dass der Schüler den Koran in einer Lesart korrekt überliefern darf.

Überlieferung

Ikhfaʾ

إِخْفَاء

Verbergen, eine teilweise versteckte Aussprache mit Ghunnah bei 15 Buchstaben.

Regel

Iqlab

إِقْلَاب

Umwandlung der Nūn Sākinah / Tanwīn in einen Mīm-Laut vor ب.

Regel

Izhar

إِظْهَار

Klare Aussprache eines Buchstabens, ohne Verschmelzung oder Nasalisierung.

Regel

Madd

مَدّ

Verlängerung eines Vokals um eine definierte Anzahl Zählzeiten (Ḥarakāt).

Regelgruppe

Makhraj

مَخْرَج

Der Ort im Mund- oder Rachenraum, an dem ein arabischer Buchstabe gebildet wird.

Grundbegriff

Mushaf

مُصْحَف

Das physische Buch, in dem der gesamte Korantext zusammengestellt ist.

Grundbegriff

Qalqalah

قَلْقَلَة

Echohafter Nachhall bei fünf Buchstaben, wenn sie ein Sukūn tragen.

Regelgruppe

Qirāʾāt

قِرَاءَات

Die zehn anerkannten Lesarten des Korans, überliefert von zehn Imamen.

Überlieferung

Ṣifah

صِفَة

Die klangliche Eigenschaft eines Buchstabens – im Unterschied zum Makhraj, seinem Bildungsort.

Grundbegriff

Sukūn

سُكُون

Vokallosigkeit, ein Buchstabe ohne folgenden Vokal.

Diakritikon

Tajweed

تَجْوِيد

Wissenschaft der korrekten Koranrezitation, jedem Buchstaben seine Rechte geben.

Grundbegriff

Tanwīn

تَنْوِين

Doppelvokal am Wortende, der klanglich einem auslautenden Nūn entspricht.

Diakritikon